Das Gemälde „Death Dealer“ wurde 1973 von „Conan“-Zeichenlegende Frank Frazetta zu Papier gebracht. Es folgten fünf weitere Bilder des düsteren, schattenhaften behelmten Kriegers, welche mittlerweile zu den Ikonen der modernen Fantasy-Illustration gehören. Zweifellos haben seit ihrer Entstehung alle Bilder einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Fantasy, vor allem aber auf das spätere „Sword & Sorcery“-Genre ausgeübt.

Doch bietet das genügend Stoff für einen eigenen Comic? 1973 malte Frank Frazetta – wie immer mit relativ wenigen Pinselstrichen, viel Raum für die Phantasie des Betrachters und vor düstererem Hintergrund – mit “Death Dealer“ sein wohl einflussreichstes Gemälde. Das an einem einzigen Tag entstandene Ölbild vom hoch zu Ross sitzenden behelmten Krieger mit der Streitaxt zierte das Cover des Magazins “Flashing Swords“. Das Motiv wurde sehr populär, öffnete Frazetta die Tore zur Kunstszene und er fertigte fünf weitere Gemälde mit der Figur des “Death Dealers“ an. Es entstanden außerdem eine vierteilige “Death Dealer“-Roman-Reihe, Skulpturen mit der Figur und das deutsche Filmplakat zu Ralph Bakshis in Zusammenarbeit mit Frazetta entstandenen Zeichentrickfilm “Feuer und Eis“ zierte ebenfalls der düstere Reiter. Da verwundert es nicht weiter, dass die jetzt gebündelt bei Panini veröffentlichte sechsteilige Miniserie aus dem Hause Image nicht der erste Comicauftritt des “Death Dealers“ ist.